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Schuleinweihung mit Minister Spaenle

Am 21. Oktober 2015 fand die feierliche Einweihung des Neubaus des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf, eines der größten Holzgebäude in Europa, statt. Auch Ludwig Spaenle, der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, war wieder dabei. Bereits zum dritten Mal machte sich Spaenle auf den Weg nach Diedorf; zuletzt war er zum Spatenstich im September 2013 und ein Jahr zuvor zur Verleihung der Eigenständigkeit am Diedorfer Gymnasium.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch das Wertesystem TEAMS in  Kraft gesetzt. Elternbeiratsvorsitzende Jana Tallevi, Schülersprecherin Clarissa Kutter, Personalratsvorsitzender Harald Weigl, als Vertreter der Lehrerschaft, sowie Schulleiter Günter Manhardt stellten die Grundpfeiler kurz vor und unterzeichneten im Anschluss das Werteleitbild.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das große Orchester des SGD unter der Leitung von Andrea Huber. Hier hatte auch der  neue Flügel, der u.a. vom Förderverein des Schmuttertal-Gymnasiums mitfinanziert wurde, einen seiner ersten Auftritte. Das Catering übernahm unser Schulmensabetreiber, die Inhoga GmbH. Jeder der Gäste konnte sich davon überzeugen, dass es am SGD – nicht nur mittags, sondern auch zwischendurch – schmeckt.

Im Rahmen von Schulhausführungen durch Schüler der 10. Jahrgangsstufe gewannen die zahlreich geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie den Nachbarschulen vielfältige Eindrücke von der architektonischen und planerischen Meisterleistung sowie dem besonderen Lehr- und Lernkonzept am SGD. Auch die Architekten Hermann Kaufmann und Florian Nagler, Landrat Martin Sailer zusammen mit Kreisbaumeister Frank Schwindling informierten über das nachhaltige Schulgebäudes aus Holz im Passiv-Plus-Standard.
Das Gesamtprojekt wurde von der DBU, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gefördert und dabei von Sabine Djahanschah betreut.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 21. und 22.10.2015 sowie in der  Stadtzeitung Westliche Wälder vom 28.10.2015 :

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Minister-weiht-Diedorfer-Gymnasium-ein-id35854897.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Eine-Tour-durch-die-High-Tech-Schule-id35858647.html

http://www.stadtzeitung.de/diedorf/soziales/das-groesste-holgebaeude-der-bundesrepublik-d2038.html

 

 

 

„Nathan der Weise“ – Theaterbesuch der 10. Klassen

Fotos: Arno Declair

Am 16.10.2015, einem Freitagabend, machten wir, die Schüler der 10 a und b uns mit unseren Deutschlehrern Frau Neumann, Frau Düren, Herrn Hartmann und ein paar anderen theaterinteressierten Lehrern auf den Weg nach München, um im Volkstheater das Drama „Nathan der Weise“ zu besuchen, welches wir gerade im Deutschunterricht behandeln.

In dem Werk von Gotthold Ephraim Lessing geht es um Nathan, einen wohlhabenden Juden, dessen Tochter Recha von einem christlichen Tempelherr gerettet wurde, welcher von dem muslimischen Sultan Saladin begnadigt worden war. „Nathan der Weise“ spielt zur Zeit der Kreuzzüge und es wird darin die Frage behandelt, welche der drei Weltreligionen nun die richtige sei. Wie sich aber herausstellt, gibt es nicht die wahre Religion, jeder einzelne muss nach menschlichen und moralischen Prämissen handeln.

Da das Stück beim Lesen oft schwer zu verstehen war, half es uns sehr nun einmal nicht nur Text, sondern auch richtige Schauspieler und ein Bühnenbild vor uns zu haben. Und das Stück barg einige Überraschungen! Beispielsweise war Sultan Saladins Schwester Sittah hier plötzlich sein Bruder Melek und die vereinzelten modernen Sätze mitten in der alten Sprache des Stücks und Pyrotechnik auf der Bühne hatten wir nicht erwartet. Durch ihre schauspielerische Leistung stachen meiner Meinung nach vor allem die Erzieherin Daja (Mara Widmann) und Sultan Saladin (Pascal Fligg) heraus. Trotz einer Dauer von etwa drei Stunden war das Stück keine Sekunde langweilig und unser Theaterbesuch ein gelungenes Erlebnis.

Lea Burger, 10b

Hier einige Impressionen von Arno Declair:

 

 

 

Kennenlerntage der fünften Klassen in Violau

Vom 23.9. bis 15.9.2015 verbrachten wir mit den anderen fünften Klassen die traditionellen Kennenlerntage zusammen mit unseren Klassenleitern und Begleitlehrkräften im Bruder-Klaus-Heim in Violau.

Wir trafen uns pünktlich um 8 Uhr an der großen Buswendeschleife, gaben unsere Koffer und Rucksäcke ab und stiegen in den Bus, der uns vor Ort nach Violau bringen sollte, ein. Als wir eine halbe Stunde nach unserem Start ankamen, hieß uns Herr Meier, der Betreuer des Hauses, herzlich willkommen. Zunächst teilten wir uns in Gruppen und bekamen unsere Zimmer zugewiesen. Nach einer Führung, die unsere Tutoren organisierten, gab es zunächst Mittagessen. Wir staunten nicht schlecht, was es in Violau so alles gab: einen Spielplatz für Jung und Alt und sogar Lamas in einem großen Freigehege. Es gab volles Programm den ganzen Tag lang. Am Abend nutzten wir den großen Wald für eine Nachtwanderung.

Am nächsten Morgen wurden wir durch Musik geweckt. Alle machten sich fertig und gingen zum Frühstück. Es schmeckte sehr lecker, egal was man essen wollte: Müsli, Jogurt, Marmelade, Honig, Gemüse oder Obst – alles stand am Buffet – niemand musste hungern. Nach einer kleinen Pause gingen wir in die Sternwarte, wo wir einen ausführlichen Vortrag über alles, was mit den Planeten zu tun hatte, hörten. Nach dem Mittagessen ging es wieder in den Wald, wo wir Materialien für ein Kunstwerk der Natur sammeln sollten. Am späten Nachmittag hatten wir noch einmal Zeit, die Lamas aufzusuchen und am Abend gab es eine Märchenstunde am Lagerfeuer.

Als dann leider der Tag der Abreise bevorstand, unsere Koffer gepackt und auch die Zimmer gefegt waren, gab es dann noch eine Überraschung: Zu Mittag gab es Pizza aus dem Holzofen und zur Nachspeise selbst kreiertes Eis. Als alle in den Bussen untergebracht waren, fuhren wir wieder nach Hause. Es war eine tolle Zeit, in der sich alle besser kennenlernen und man neue Freundschaften knüpfen konnten!

Franziska Meister, 5d

Nachfolgend einige Impressionen: