Alle Beiträge von Maximilian Greiner

Der Weg zur Kernfusion

Am ersten Schultag nach den Osterferien war es soweit: Der Forschungsausflug der Klassen 9a/b an das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München stand auf dem Programm. Nach einem einführenden Vortrag zur Fusion konnten wir das „Herz“ der Forschungsanlage bestaunen, den Fusionsreaktor des Typs Tokamak. In der Sonne finden Fusionsprozesse bereits seit mehreren Milliarden Jahren statt und versorgen die Erde mit Energie. Ganz ähnlich wird im Tokamak ein Plasma gezündet und in einen Magnetkäfig eingesperrt, wodurch große Mengen Energie freigesetzt werden. Die große Hoffnung der Fusionsforschung ist das weltweit größte Fusionsexperiment gleicher Bauart – ITER. Dieses im Aufbau befindliche Experiment könnte zeigen, dass ein Fusionskraftwerk die Energiequelle der Zukunft ist.

Marco Höb

 

Schüleraustausch mit Frankreich

In der Woche vor den Osterferien haben uns wieder die Schüler unserer französischen Partnerschulen in Lassay-les-Châteaux und Craon besucht. Wir hatten eine intensive Zeit mit zahlreichen Aktionen und Besichtigungen, wie eine geführte Tour durch die Allianz-Arena und die BMW-Welt in München oder Besichtigungen der Schubert-Bäckerei und der Hasenbräu-Brauerei in Augsburg. Die Schüler und ihre Lehrer waren ein wenig erschöpft nach dieser Woche, aber auch glücklich und hochzufrieden mit dem, was sie erlebt hatten, vor allem mit der herzlichen Aufnahme in den deutschen Gastfamilien. Wir freuen uns nun auf den Gegenbesuch im Mai!

Inga de Coster

SGD-Kammerkonzert

Am Abend des 5. April 2017 fand die erste Kammermusik-Veranstaltung des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf (SGD) im Schuljahr 2016/17 statt. Ausgewählte Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen präsentierten solistisch und in Ensembles klassische Musik. Knapp 70 Anwesende in der Diedorfer Immanuelkirche erlebten ein begeisterndes und abwechslungsreiches Programm.

Am Klavier präsentierten Laila Lux (7a) das Allegro burlesco von Friedrich Kuhlau und Julius Schöllhorn (Q11) das Fantaisie-Impromptu von Chopin, Jana Böck (10b) auf der Violine ein Thema mit Veränderungen eines unbekannten russischen Komponisten. Mit Klavierbegleitung spielten Klara Neumann (6b) aus dem Israeli Concert von George Perlman, Celina Sparing (8a) aus dem h-Moll-Konzert von Oskar Rieding und Benedikt Neumann (8a) am Violoncello Felix Mendelssohn Bartholdys Lied ohne Worte. Nadine Süssenbach (Q11), jüngst Preisträgerin im Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, sang Dans un bois solitaire von Wolfgang Amadeus Mozart. Delia Wolf (7a) und Lena Paulus (7b) musizierten eine dreisätzige Triosonate F-Dur von Georg Friedrich Händel. Die überzeugenden Schlusspunkte setzte unserer im Aufbau befindliches Vokalensemble (Jg.10/Q11).

Mit dem begeisterten Applaus und den Rückmeldungen zu dieser einstündigen, moderierten Veranstaltung wurde offenkundig, dass es an unserer Schule erfreulicherweise ein Publikum gibt, das ein höheres kulturelles Anspruchsniveau wertzuschätzen weiß.

Guido Erdmann

 

 

HUB Academy beeindruckt unsere Neuntklässler

Tänze, die Frauen beeindrucken und Frauen, die mit Waffen hantierten, all das gab es in unserer Schulaula.

Am Mittwoch durften wir, die 9. Klassen, eine Musik- und Tanzgruppe aus Neuseeland, die HUB Academy, an unserer Schule begrüßen. Die Gruppe der „EXCEL School of Performing Art“ gab uns einen Einblick in ihre aktuelle Europareise und überraschte uns nicht nur mit modernen Tänzen, sondern auch mit ihrer guten Live-Band. Mit ihrem Programm „Far from Home“ thematisierten sie die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa und aller Welt. Zudem zeigte uns die HUB Academy die Kultur der Moari, den Ureinwohnern Neuseelands. Besonders begeistert hat uns dabei ein Tanz, welcher ursprünglich vor Kämpfen aufgeführt wurde, um die Gegner abzuschrecken. Dieser ursprüngliche Maori Tanz sollte nicht nur ihre Frauen beeindrucken, sondern ihnen auch dazu dienen, sich vor Kämpfen Mut zuzusprechen.

Die 17 Tänzer und Tänzerinnen sowie Musiker und Musikerinnen traten zudem in traditioneller Maori Kleidung auf, was das Ganze noch echter und authentischer erschienen ließ. Außerdem wurde uns auch gezeigt, wie Frauen damals mit Pois, traditionellen neuseeländischen Spinningelementen, das Dorf beschützten, wenn ihre Männer in den Kampf gezogen waren.

Auch die Live Band, welche Pop- und Rockmusik spielte, heizte die Stimmung sogar schon in der Pause auf und gab uns schon einen Vorgeschmack auf die folgende Show für unsere Jahrgangsstufe, wobei jedoch auch einige fünfte und sechste Klassen das Vergnügen hatten, die Performance live mitzuerleben.

Zum Schluss hatten wir dann noch die Möglichkeit, der Gruppe Fragen zu stellen und Bilder mit der Gruppe zu machen.

Alles in allem können wir nur sagen, dass es ein stimmungsvolles Konzert mit einem aktuellen Thema war, sowie einer ebenso tollen Pause, welche wir so schnell nicht vergessen werden.

Ina Albrecht und Christina Matheis, beide Klasse 9b
Fotos: Albrecht Fietz

 

Zehntklässler erleben „Der Kontrabaß“ von Patrick Süskind

Kann man wirklich 90 Minuten lange über einen Kontrabass reden? Und wie soll das gehen, wenn nur eine Person diese 90 Minuten füllen muss? Das sind zwei der Fragen, die wir uns gestellt haben, bevor wir – also die Klasse 10a – uns am 31.03.17 um 19:00 Uhr in Göggingen am Parktheater getroffen haben, um das Stück „Der Kontrabaß“ von Patrick Süskind zu sehen.

In dieser Tragikomödie geht es um einen Kontrabassisten, der Teil des Staatsorchesters ist und sein Instrument hasst, aber gleichzeitig auch liebt. Der Mann erzählt, während er ein Bier nach dem anderen trinkt, von seinem Leben als Musiker, seinen Lieblings- und Hasskomponisten und von seiner heimlichen Liebe zur Sopransängerin Sarah, für die er immer besonders schön musiziert, wenn es sein Kontrabass zulässt. Um Sarah auf sich aufmerksam zu machen, nimmt sich der nörgelnde Kontrabassist vor, beim heutigen Konzert laut „Sarah“ zu rufen.

Das Stück war 1984/85 das meistaufgeführteste Theaterstück auf den deutschen Bühnen und es bekommt auch noch heute sehr gute Kritiken. Wir waren ebenfalls überrascht, denn das Stück war besser als wir vorher gedacht hatten. Der Schauspieler hat es geschafft, uns zum Lachen zu bringen und durch sein Talent auch das Selbstmitleid sowie die Hassliebe des Kontrabassisten zu seinem Instrument zu vermitteln. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern Frau Egger, Frau Kinzler und Herrn Wagner, die mit uns gemeinsam im Parktheater waren und auch beim Förderverein, der einen Großteil des Eintrittspreises bezahlt hat. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung mit der Klasse ins Theater zu gehen und auch mal etwas Traditionelles zu sehen.

Veronika Fendt, Klasse 10a