Alle Beiträge von Verena Groth

Schreibwettbewerb des Landkreises 2022

„Daheim“ – Der Schreibwettbewerb des Landkreises 2022

Das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs des Landkreises Augsburg lautete „Daheim“. Ein Begriff, mit dem viele Ähnliches verbinden, jeder aber doch wieder etwas individuell Anderes. So sind auch die Texte der Schüler, die Einzug in das Buch zum Schreibwettbewerb gefunden haben, sehr vielfältig, kreativ und individuell.

Vier Schüler des SGD haben ihre Texte eingereicht und alle wurden abgedruckt, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Emily Nas und Luisa Seefried aus der 6d haben mit ihren Texten „Zuhause ist es doch einfach am schönsten“ und „Meine Familie, das Beste, was es gibt!“ teilgenommen. Darin wird deutlich, wie wichtig ein Zuhause ist, in dem man sich geborgen und sicher fühlt, in dem man sein darf, wie man ist, und sich gewiss sein kann, dass man aufgefangen wird, egal was passiert. Johannes Engel aus der 8a hat eine fiktive Kurzgeschichte mit dem Titel „Daheim“ geschrieben, die auf dramatische Art und Weise zeigt, was es bedeutet, wenn das eigentliche Zuhause zu einem Ort des Leidens wird und man sich daraus befreien muss. Die virtuose Erzählung „Vom Winter // Lichtertanz in Traumgefühle // Von der Wärme“ von Fynn Ziegler aus der Q11 thematisiert die Suche nach der eigenen Identität und das Gefühl des „Daheimlos“-Seins, da man sich in seinem Zuhause nicht daheim fühlt.

Vielen Dank an die Teilnehmer, dass ihr mitgemacht und eure Texte eingeschickt habt. Schreibwettbewerb_LK2022_TexteSGD

Das Buch mit allen aufgenommenen Texten von Schülern aus dem ganzen Landkreis Augsburg könnt ihr in Kürze in unserer Schulbibliothek ausleihen.

Florian Vogler

Sportnachmittag

Sportnachmittag für Ukrainische und Deutsche Kinder/Jugendliche

Seit einigen Wochen ist auch unsere Schulgemeinschaft immer wieder geprägt vom Ukrainekonflikt. Auf den Gängen hört man die fremd klingenden Sprachen der geflüchteten Mitschüler. Denn auch das SGD hat einige Kinder und Jugendliche aufgenommen und eine eigene Klasse für sie gegründet. Dadurch entstand die Situation, dass man neben sich her lebte, sich auf dem Pausenhof begegnete, es aber ansonsten keinerlei Berührung zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten gab. Deshalb überlegte sich das AK Ukrainehilfe zusammen mit der SMV, einen Sportnachmittag anzubieten, um einen Überschneidungspunkt zu bieten, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Spaß zu haben.

Nach kurzfristiger Planung fand das Projekt dann am Mittwochnachmittag, den 06.07., auf dem Schulhof des SGDs statt. Die SMV sorgte für Verpflegung mit Getränken und Kuchen und der Anlauf war groß. Vor allem jüngere Kinder, deutsch wie ukrainisch, kamen, um gemeinsam Fußball, Volleyball, Tischtennis oder Basketball zu spielen. Nach anfänglichen Berührungsängsten, aufgrund der Sprachkomplikationen, wurde sich dann eifrig mit Händen und Füßen verständigt und die Kommunikation möglich gemacht. Einige brachten auch ihre Eltern mit, die sich untereinander kennenlernten und auch hier neue Bekanntschaften schlossen.

Alles in allem ein erfolgreicher Nachmittag, nachdem die fremden Gesichter auf den Gängen nun weniger fremd sind, man sie mit einem Namen verbinden kann und ihnen zulächelt.

AK Ukrainehilfe und SMV

Jugendwettbewerb Informatik 2022

Herausragende Leistungen beim Jugendwettbewerb Informatik 2022

„Programmiere den Roboter: Der Roboter soll Pakete an den Häusern ausliefern und am Ende zu seinem Zustellfahrzeug fahren.

Solchen und vielen weiteren Programmieraufgaben in je drei Schwierigkeitsstufen stellten sich 86 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe des naturwissenschaftlichen Zweiges sowie drei Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe in der Woche vom 21.03.22 bis 03.04.22 (1. Runde) bei der Teilnahme am Jugendwettbewerb Informatik (JWInf).

Die erste und zweite Runde des JWInf bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit verschiedene Konzepte von Programmiersprachen zu entdecken, ohne dabei umfangreiche Programmierkenntnisse vorauszusetzen. Mithilfe der Block-basierten Programmiersprache „Blockly“ (ähnlich zu „Scratch“) können die Jugendlichen verschiedene Programme generieren, indem sie vorgefertigte Code-Blöcke richtig zusammenschieben und dadurch ein lauffähiges Programm erstellen. Dieses können sie direkt testen und dabei überprüfen, ob ihr Roboter die richtigen Abläufe ausführt und die Aufgabe richtig gelöst ist. Abhängig von der Jahrgangsstufe variiert der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben.

In der ersten Runde haben Katharina Dacic (6b) und Julian Gerner (10c) eine herausragende Leistung erbracht und werden mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Einen sehr guten zweiten Platz haben Christina Endreß (6d), Sebastian Storm und Daniel Kovba (beide 9a) mit ihrer Leistung erzielt. Alle erhalten eine Urkunde und einen Sachpreis.

Zu diesen Erfolgen gratulieren wir den Schülerinnen und Schüler herzlich!

Neugierige finden unter folgendem Link Trainingsaufgaben zum Ausprobieren und Üben, als auch weitere Herausforderungen:

https://jwinf.de/

Ich freue mich auf eine ebenso erfolgreiche Teilnahme im kommenden Schuljahr!

Claudia Spellecchia Peterseim

Diakonischer Aktionstag

Diakonischer Aktionstag des Schmuttertal-Gymnasium Diedorf mit anspruchsvollen Herausforderungen für Siebtklässlerinnen und Siebtklässler

Die Anforderungen, die sich die Schüler und Schülerinnen aus dem 7. Jahrgang Evangelische Religion am Schmuttertal-Gymnasium Diedorf bei ihrem diakonischen Aktionstag am 30.06.2022 mit dem Diakonischen Werk Augsburg selbst erarbeiteten, waren durchaus anspruchsvoll. Sie lauteten: Wir kochen ein 3-Gänge-Menü mit Strafentlassenen, wir fördern 5. und 7. Klassen einer Mittelschule, die nur geringe Deutschkenntnisse haben, wir werden mit Kindergartenkindern einer schulvorbereitenden Einrichtung kreativ. Aber auch diese Ziele steckten sich Schülergruppen und bereiteten sich in mehreren Unterrichtsstunden darauf vor: Wir lernen durch Interaktion Bewohnerinnen und Bewohner einer Senioreneinrichtung kennen. Und auch das: Wir machen gemeinsam Sport mit Besucherinnen und Besuchern einer Tagesstätte für Menschen mit einer psychischen Erkrankung.

Die Schüler und Schülerinnen aus dem Religionsunterricht haben bei ihren Begegnungen eine andere Seite Augsburgs kennengelernt und haben zum Lernen ihre „Oase“ Schmuttertal-Gymnasium verlas-sen. Sie sind Kindern und Erwachsenen begegnet, die viele Fähigkeiten haben, die aber auch vor gro-ßen Herausforderungen stehen. Sie haben Mut, Herz und Nächstenliebe gezeigt und sind für ihre Offenheit belohnt worden. Sie haben durch Begegnungen und die Unterstützung der Sozialarbeiterinnen Nicole Hegner, Ines Güther und den Fachkräften an den diakonischen Lernorten etwas gelernt, was so allein im Klassenzimmer nicht möglich gewesen wäre.

 

 

Dr. Martin Dorner

Literaturprojekt mit Studierenden der Uni Augsburg

Odysseus,  Herkules und die anderen großen Stars der griechischen Heldensagen kennt jeder – doch wie sieht es aus mit dem „Stoinerna Ma“ oder den „Sieben Kindeln“?

Augsburger Stadtsagen stehen „großer“ Literatur in nichts nach – um verschiedene Schauplätze in der historischen Altstadt ranken sich dramatische Geschichten aus vergangenen Zeiten.

Studierende am Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters der Universität Augsburg luden deshalb die Klassen 6a und 6d zu einem Sagenforscher- Vormittag ein.

Nach einer kurzen Ausbildung als „Sagenforscher“ im Fürstenzimmer des Augsburger Rathauses machten sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Interview-Teams in der Augsburger Innenstadt auf den Weg, um Passanten ihr Wissen über Augsburger Stadtsagen zu entlocken.

Im Anschluss ging es auf Tour durch die Altstadt, wo an verschiedenen Stationen Studierende warteten und in szenischen Darbietungen die „sieben Kindlen“, den „stoinerna Ma“ sowie Martin Luther und den heiligen Simpert zum Leben erweckten.

Ein gelungener und abwechslungsreicher Vormittag, für den wir uns ganz herzlich beim Team des Lehrstuhls rund um Dr. Klaus Vogelgsang bedanken!

Ursula Köstler